| Unsere Geschichte |
Entstanden sind wir aus dem Lindauer Kinderfest, das zum ersten Mal 1655 gefeiert wurde. 1919 marschierte zum ersten Mal ein eigener Trommlerzug am Kinderfest vor den Schülern der Grund- und Hauptschule Aeschach.
1981 probte der Trommlerzug in der Grundschule Hoyren im Religionssaal. Wir nannten uns damals noch Trommlerzug Hoyren/Aeschach. Unser einziger Auftritt im Jahr war das Kinderfest. Wir trafen uns von Mai ab bis zum Kinderfest einmal pro Woche und je näher das Kinderfest rückte, desto öfter probten wir. In dieser Zeit war Ralf Baumgärtner Zugführer und selbstverständlich Chef. Vor ihm war es Bernd Eberle. Ich glaube es war ´82 da spielten wir auf dem Weißensberger Kinderfest. Wieder ein paar Jahre später spielten wir schon auf Geburtstagen, Hochzeiten und auch auf dem Stadtfest.
1983 übernahm Michael Reimann den Verein und ´83 war es auch, als wir endlich in unser eigenes Vereinsheim zogen. Es war auf der hinteren Insel in der alten Luidpold Kaserne. Wir hatten einen Raum zum Proben und keine Toiletten. Aber es gehörte uns. Im selben Gang des Gebäudes probte noch der Trommlerzug Altstadt. Die waren vor uns da und hatten schon mehrere Räume. Ihr Chef war damals Siggi Lissi. Im Flügel nebenan hatte der Fanfarenzug Inselstadt sein Probelokal über zwei Stockwerke verteilt. Die ersten Jahre wurde in unseren Proberaum nicht viel investiert, es war ziemlich ungemütlich. Aber es passte zur Kaserne und den hohen und dicken Wänden. So ziemlich die erste Anschaffung war ein Getränkeautomat, den wir von Hasenbräu gestellt bekamen.
1989 dankte Michael Reimann ab und Peter Ebinger und der schon verstorbene Frank Nachtway teilten sich bis 1991 den Chefposten. Von da ab war Peter Ebinger bis Ende 2000 1.Vorstand.
1989 bekamen wir unseren zweiten Raum. Wir hängten die Decke ab und bauten eine Bar.
Erst 1992 konnten wir einen Wasseranschluss legen. In einer Großaktion entrümpelten wir die alten Toiletten und renovierten sie. Es kam auch mal eine Ratte zum Vorschein.
1990 spielten wir zum ersten Mal als Ghostbusters verkleidet am Faschingsumzug in Lindau.
1991 wurde der Fasching gestrichen, wegen des Irakkrieges.
1992 marschierten wir als Hasen am Faschingsumzug in Lindau mit. (war ne einmalige Aktion)
Von 1993 bis 1997 trugen wir braune Mönchkutten mit Eishockeymaske. Die Maske ließen wir später wegen der Hitze weg.
Von 1998 bis 2002 hatten wir schwarze Overalls und spielten zum Ersten mal mit unseren Schwarzlichtröhren. Unser erster Auftritt damit war in Sonthofen im Eisstadion beim Bundesliga Spiel vor ausverkauftem Haus. (3000 Zuschauer)
2001 mussten wir den Fasching ausfallen lassen, da wir in diesem Jahr unser neues Vereinsheim in Niederhaus umbauten.
Von 2002 bis Anfang 2008 trugen wir schwarze Kutten. Und vor allem Damir Muratovic ist es zu verdanken, dass aus unseren 3 Schwarzlichtröhren eine geile Lichtshow geworden ist, die wir immer noch ausbauen.
Im Sommer 2000 bekamen wir die endgültige Kündigung für unsere geliebte Kaserne, da diese nun renoviert und umgebaut wurde. Da wir von nun an, trotz intensiver Suche, heimatlos waren, mussten wir unser übrig gebliebenes Inventar im alten Schallergebäude neben der Stadtverwaltung unterstellen. Wir waren sogar kurz davor den Verein mit nur 9 aktiven Mitgliedern aufzulösen. Durch Zufall haben wir von einer uns immer noch unbekannten Person erfahren, dass das ehemalige Baubüro für die B31 neu in Niederhaus seit kurzem frei steht. Nach kurzer und unbürokratischer Bearbeitung wurde uns dieses Schmuckstück von Häuschen zur Verfügung gestellt.
Im September 2001 hatten wir, nach einer Umbauphase von 10 Monaten, unser neues Vereinsheim eingerichtet und bezogen. Seit Januar 2001 haben wir erstmals eine Frau als 1. Vorstand, Nicky Schmucker. Und seit 16. Januar 2001 sind wir endlich ein eingetragener Verein.
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